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Ganz dicht am Prozess

ASV Stübbe in Shenzhen: Werk in Südchina pro­duziert Pumpen und Filter für die Leiterplatten-Produktion



ASV Stübbe verfolgt die internationale Ausrichtung des Unternehmens und setzt bei der Erschließung neuer Märkte auf die regionale Präsenz. Im August 2005 hat ASV in der südchinesischen Millionenmetropole Shenzhen die „ASV Stuebbe Pumps & Valves (Shenzhen) Co., Ltd.“ eröffnet.

Bereits ab September 2005 fertigt die Belegschaft in dem 1600 m2 großen Werk Pumpen und Filter und bedient von hier aus mit eigenem Vertrieb und „After-Sales Service“ den ostasiatischen Markt. 2006 kam eine Vertriebs- und Serviceniederlassung in Shanghai dazu und im Januar 2008 wird eine weitere Niederlassung in Peking eröffnet.

Die unternehmerische Unabhängigkeit stand im Vordergrund, als Inhaber Dr. Ulrich Stiebel und Geschäftsführer Klaus Warnecke den Entschluss für eine Produktionsstätte in China im Oktober 2004 fällten und eine 100prozentige Tochterfirma jedem Beteiligungsmodell vorzogen.

Die Entscheidung, überhaupt in den ostasiatischen Raum zu gehen, folgte den Kräften des Marktes: Die Elektronik- und zunehmend auch die Chemieindustrie sind längst nach Asien abgewandert. Große Anlagenbauer folgten. Allesamt Branchen, die ASV Stübbe zu ihrem Marktsegment Oberflächentechnik zählt.

„Um langfristig den Anschluss an den Markt zu halten, den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und die erwartete Liefertreue zu gewährleisten, war es notwendig, eben dahin zu gehen, wo auch die Kunden sind“, sagt ASV-Prokurist Bernd Wahner, der projektverantwortlich das Chinaengagement zum erfolgreichen Start führte. Mit dem neuen Produktionsstandort in Shenzhen sei man nah am Kunden und damit ganz dicht am Prozess.

„Wir wollen Problemlöser sein und unsere Produktpalette dem Bedarf des Marktes entsprechend entwickeln. Dass die technologischen Anforderungen von den europäischen Standards abweichen können, sehen wir als Herausforderung“, sagt Bernd Wahner.

Es wird ein Qualifizierungsprogramm für Lieferanten erarbeitet, das dem Unternehmensstandard entspricht. „Made in Germany gilt in China noch als Inbegriff für Qualität“, sagt Bernd Wahner.